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Wie hoch sind die Renditen bei P2P-Krediten?

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P2P-Kredite haben sich zu einer beliebten Anlagealternative für Investoren entwickelt, die ihrem Portfolio neben Aktien, Anleihen und ETFs eine weitere Asset-Klasse hinzufügen wollen. Doch wie ist es um die zu erwartende Rendite von P2P-Krediten bestellt?

Wie hoch sind die Renditen bei P2P-Krediten?

P2P Kredite sind eine Form der Geldanlage, bei der Privatpersonen oder Unternehmen Kredite von anderen Privatpersonen oder Unternehmen erhalten, ohne eine Bank oder eine andere Finanzinstitution als Vermittler zu nutzen. P2P Kredite werden meist über Online-Plattformen vermittelt, die die Kreditnehmer und die Kreditgeber zusammenbringen und die Abwicklung der Kredite übernehmen.

Die Renditen bei P2P Krediten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Bonität der Kreditnehmer, der Laufzeit der Kredite, der Höhe der Zinsen, der Ausfallquote der Kredite und den Gebühren der Plattformen. Die Renditen können daher stark variieren und sind nicht garantiert. Laut einigen Quellen liegen die durchschnittlichen Renditen bei P2P Krediten zwischen 4 % und 10 % pro Jahr, wobei es auch Ausreißer nach oben oder unten geben kann. P2P Kredite sind daher eine risikoreiche Anlageform, die hohe Renditen verspricht, aber auch hohe Verluste mit sich bringen kann.

Hohe Rendite, hohes Risiko?

Warum ist die Rendite bei P2P-Krediten so hoch?

Die Rendite bei P2P-Krediten ist so hoch, weil die Kreditnehmer oft ein höheres Risiko haben, die Kredite nicht zurückzahlen zu können. Das bedeutet, dass die Kreditgeber eine höhere Verzinsung verlangen, um das Ausfallrisiko auszugleichen. Außerdem gibt es bei P2P-Krediten keine Banken oder andere Finanzinstitutionen, die als Vermittler fungieren und Gebühren oder Zinsmargen erheben. Das senkt die Kosten für die Kreditnehmer und erhöht die Rendite für die Kreditgeber.

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Allerdings sind P2P-Kredite auch eine sehr risikoreiche Anlageform, die hohe Verluste mit sich bringen kann, wenn die Kreditnehmer zahlungsunfähig werden oder die Plattformen ausfallen. Deshalb sollte man nur einen kleinen Teil seines Vermögens in P2P-Kredite investieren und die Anlage gut diversifizieren.

Wie kann ich mein Risiko bei P2P-Krediten begrenzen?

Als Investor in P2P-Kredite gibt es einige Möglichkeiten, wie du dein Risiko begrenzen kannst. Hier sind einige Tipps, die du beachten solltest:

Rendite von P2P-Kredite und andere Anlagen – Vergleich

Um die Renditen von P2P-Krediten mit denen anderer Anlageklassen zu vergleichen, können wir uns einige gängige Alternativen ansehen:

  • Sparbuch: Ein Sparbuch ist eine traditionelle Form der Geldanlage, bei der man sein Geld bei einer Bank oder Sparkasse anlegt und dafür Zinsen erhält. Die Zinsen sind jedoch sehr niedrig und liegen meist unter 1 % pro Jahr. Ein Sparbuch bietet zwar eine hohe Sicherheit, aber kaum Rendite.
  • Festgeld: Ein Festgeld ist eine Form der Geldanlage, bei der man sein Geld für einen festgelegten Zeitraum bei einer Bank oder Sparkasse anlegt und dafür einen festen Zinssatz erhält. Die Zinsen sind höher als beim Sparbuch, aber immer noch relativ niedrig. Laut einem Vergleichsportal liegen die besten Festgeldzinsen für ein Jahr bei etwa 1,5 % pro Jahr. Ein Festgeld bietet eine hohe Sicherheit, aber eine geringe Rendite und Flexibilität.
  • Staatsanleihen: Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen, die von einem Staat ausgegeben werden, um sich Geld zu leihen. Die Anleger erhalten dafür regelmäßige Zinszahlungen und am Ende der Laufzeit ihr Geld zurück. Die Zinsen hängen von der Bonität des Staates, der Laufzeit der Anleihe und der Marktlage ab. Die Zinsen sind jedoch sehr niedrig und können sogar negativ sein. Laut einer Statistik lag die Rendite von deutschen Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit im Dezember 2021 bei -0,3 % pro Jahr. Staatsanleihen bieten eine hohe Sicherheit, aber eine negative oder sehr geringe Rendite.
  • Aktien: Aktien sind Anteile an einem Unternehmen, die an einer Börse gehandelt werden. Die Anleger erhalten dafür möglicherweise Dividenden und können von Kurssteigerungen profitieren. Die Rendite von Aktien hängt von der Entwicklung des Unternehmens, der Branche und der Konjunktur ab. Die Rendite kann sehr hoch, aber auch sehr niedrig oder negativ sein. Laut einer Studie lag die durchschnittliche Rendite von Aktien in Deutschland zwischen 1965 und 2019 bei etwa 8 % pro Jahr. Aktien bieten eine hohe Rendite, aber auch ein hohes Risiko und eine hohe Volatilität.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass P2P-Kredite im Vergleich zu anderen Anlageklassen eine höhere Rendite bieten, aber auch ein höheres Risiko mit sich bringen. P2P-Kredite sind daher nicht für jeden Anleger geeignet und sollten nur einen kleinen Teil des Portfolios ausmachen. Außerdem sollte man die Anlage gut diversifizieren und die Plattformen sorgfältig auswählen.

Die Rendite von P2P-Krediten

Eine Antwort zu „Wie hoch sind die Renditen bei P2P-Krediten?“

  1. Avatar von „Hilfe, ich benötige einen Kredit“ – Fehler vermeiden und praktische Tipps, wenn du planst einen Kreditvertrag abzuschließen – rendite.cloud

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