Das Fusaka Upgrade ging planmäßig im Ethereum-Mainnet um 21:49 live. 8-fache Blob-Kapazität und massiv günstigere Layer-2-Transaktionen.
Das mit Spannung erwartete Fusaka Upgrade ist planmäßig um 21:49:11 UTC bei Epoch 411392 (Slot 13.164.544) auf dem Ethereum-Mainnet aktiviert worden. Die Ethereum Foundation und zahlreiche Core-Developer bestätigen: Der Hard Fork verlief reibungslos, die Chain finalisiert normal und es gibt bisher keine nennenswerten Probleme.
Fusaka (Kombination aus dem Execution-Layer-Namen „Osaka“ und dem Consensus-Layer-Namen „Fulu“) ist das zweite große Netzwerk-Upgrade im Jahr 2025 nach Pectra und bringt vor allem eine massive Skalierungs-Offensive für Layer-2-Rollups.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick
- PeerDAS (EIP-7594) – Das Herzstück des Upgrades
Statt ganze Blobs herunterzuladen, sampeln Validatoren nur kleine Daten-Segmente („Cells“) über ein Peer-to-Peer-Netzwerk. Dadurch wird die Bandbreiten-Belastung drastisch reduziert und die Blob-Kapazität sofort um bis zu 8× erhöht. Rollups wie Base, Arbitrum, Optimism oder Scroll profitieren direkt: Transaktionskosten auf Layer 2 sind bereits jetzt teilweise 70–95 % günstiger. - Blob-Skalierung in Stufen (Blob Parameter Only Forks)
- 9. Dezember 2025 → Ziel/Max-Blobs von 6/9 auf 10/15
- 7. Januar 2026 → weiter auf 14/21
So wird die Data-Availability-Schicht schrittweise und sicher hochgefahren, ohne weitere volle Hard Forks. - EIP-7825 – Per-Transaction-Gas-Limit-Cap von ca. 16,78 Millionen Gas
Verhindert übermäßig große Transaktionen und schützt vor DoS-Attacken. - Minimum Blob Base Fee (EIP-7918)
Stabilisiert die ETH-Burn-Rate auch in ruhigen Phasen – mehr planbare Wertakkumulation für ETH-Holder. - Gas-Limit auf 60 Millionen angehoben (mit weiterem Spielraum bis 150 Millionen langfristig)
Plus diverse EVM-Optimierungen und Vorbereitungen für Verkle Trees und Pre-Confirmations.
Reaktionen aus der Community
Der offizielle @ethereum-Account schrieb kurz nach der Aktivierung:
„Fusaka is live on Ethereum mainnet!
PeerDAS now unlocks 8x data throughput for rollups
UX improvements via the R1 curve & pre-confirmations
Prep for scaling the L1 with gas limit increase & more“
Vitalik Buterin postete schlicht und ergreifend:
„fusaka“ – typisch lakonisch, aber für die Community ein klares Signal: Es hat perfekt geklappt.

Node-Betreiber, Staking-Pools (z. B. Stakin, Everstake) und L2-Teams (Linea, Scroll, Zircuit) meldeten allesamt grünes Licht. Die Validator-Beteiligung lag bei über 90 %, die Finality war durchgehend stabil.
Was bedeutet das jetzt konkret?
- Layer-2-Transaktionen werden spürbar günstiger – teilweise unter 1 Cent möglich
- DeFi, NFT-Mints, Gaming und Social-Fi auf Base, Arbitrum & Co. explodieren wahrscheinlich in den nächsten Wochen
- ETH-Burns dürften wieder deutlich steigen, sobald die Blob-Nachfrage die neue Kapazität füllt
- Ethereum festigt seine Position als Settlement-Layer für institutionelle und reale Welt-Anwendungen
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Das nächste große Upgrade (vorläufig „Glamsterdam“ genannt) ist bereits für 2026 in Planung und soll dann endgültig Verkle Trees und volle Statelessness bringen – der Weg zu 100.000+ TPS ohne Kompromisse bei Dezentralisierung.
Fazit: Fusaka ist nicht nur ein weiteres Upgrade – es ist der Moment, in dem Ethereum seine Rollup-Centred-Roadmap endgültig in die Praxis umsetzt. Die Skalierung läuft jetzt nicht mehr nur auf Papier, sondern live auf Mainnet.
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