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Krypto Wallet Marktführer Ledger plant US-Börsengang

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Der französische Hardware-Wallet-Hersteller Ledger, ein führender Anbieter von sicheren Speicherlösungen für Kryptowährungen, bereitet sich auf einen Börsengang in den USA vor. Berichten zufolge könnte das Unternehmen dabei mit einer Bewertung von über 4 Milliarden US-Dollar an die New Yorker Börse gehen. Dies markiert einen weiteren Meilenstein in der Integration der Krypto-Branche in die traditionellen Finanzmärkte.

Laut Insidern hat Ledger bereits renommierte Investmentbanken wie Goldman Sachs, Jefferies und Barclays engagiert, um den Initial Public Offering (IPO) vorzubereiten. Der Börsengang könnte bereits in diesem Jahr stattfinden, wobei Pläne jedoch noch an Marktbedingungen angepasst werden könnten. Die Notierung ist für die New York Stock Exchange (NYSE) geplant, was Ledger in die Fußstapfen anderer Krypto-Unternehmen wie BitGo folgen lässt, das kürzlich mit einer Bewertung von rund 2 Milliarden Dollar debütierte.

Ledger IPO
Das sind die Wallets von Ledger

Hintergrund und Wachstum von Ledger

Ledger, gegründet 2014 in Paris, ist spezialisiert auf Hardware-Wallets wie den Nano S oder Nano X, die Nutzern ermöglichen, Kryptowährungen offline und sicher zu speichern. Das Unternehmen hat sich als Marktführer etabliert, insbesondere im Kontext steigender Bedrohungen durch Hackerangriffe – allein 2025 beliefen sich die Verluste durch Krypto-Hacks auf über 17 Milliarden Dollar. Ledger berichtet von Rekordeinnahmen in den letzten Jahren, getrieben durch die wachsende Nachfrage nach sicheren Custody-Lösungen für institutionelle Investoren. Die Bewertung des Unternehmens hat sich seit der letzten Finanzierungsrunde 2023, bei der es auf 1,5 Milliarden Dollar taxiert wurde, mehr als verdoppelt.


Ledger Wallets im Test


CEO Pascal Gauthier betonte kürzlich in einem Interview, dass der US-Markt für Ledger entscheidend sei, da bis zu 40 Prozent der Unternehmensaktivitäten aus den USA stammen. „Das Geld für Krypto ist heute in New York“, so Gauthier. Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der die regulatorische Umgebung unter Präsident Donald Trump günstiger für digitale Assets geworden ist, was den Einstieg institutioneller Spieler wie BlackRock oder Apollo fördert.

Ledger IPO
Gesamtes Ökosystem – Hardware und App

Eine Welle von Krypto-IPOs

Ledger ist nicht allein: Die Branche erlebt derzeit eine Welle von Börsengängen. So plant Kraken eine Notierung mit einer Zielbewertung von 20 Milliarden Dollar, während Consensys mit JPMorgan zusammenarbeitet und eine IPO für Mitte 2026 anstrebt. Auch Animoca Brands und OKX erkunden ähnliche Schritte. Experten wie Musheer Ahmed von Finstep Asia sehen hierin ein Zeichen für den Reifeprozess der Krypto-Industrie: „Wenn der Krypto-Markt zunimmt, haben krypto-verwandte IPOs mehr Potenzial, solange die makroökonomischen Bedingungen neutral bleiben.“

Auf Plattformen wie X (ehemals Twitter) wird die News lebhaft diskutiert. Nutzer wie @sytaylor heben hervor, dass Wall Street zunehmend an „Krypto-Infrastruktur“ interessiert sei, nicht nur an Spekulation. Andere, wie @cryptoamanclub, nennen es einen „Durchbruch“ für die Selbstverwahrung von Assets.

Herausforderungen und Risiken

Trotz des Optimismus gibt es Risiken. Ledger hat in der Vergangenheit mit Datenskandalen zu kämpfen gehabt, darunter ein Leak von 270.000 Kundendaten im Jahr 2020 und Batterieprobleme bei Produkten. Zudem ist der Krypto-Markt volatil: Viele Krypto-Aktien haben in den letzten Monaten Verluste gemacht, trotz Höchststände an den Börsen. Marcin Kazmierczak von Redstone warnt: „Hardware-Wallets sind resilienter gegenüber Regulierungen, aber anfällig für Marktrückgänge.“

Dennoch signalisiert der geplante IPO ein wachsendes Vertrauen in die Branche. Mit über 100 Milliarden Dollar an gesicherten Assets positioniert sich Ledger als unverzichtbarer Player in der Welt der digitalen Vermögenswerte. Ob der Börsengang die Erwartungen erfüllt, wird von den makroökonomischen Entwicklungen in 2026 abhängen.


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