US-Präsident Donald Trump hat am Freitag Kevin Warsh als seinen Kandidaten für den Posten des Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) nominiert. Warsh soll den derzeitigen Amtsinhaber Jerome Powell ablösen, dessen Amtszeit im Mai 2026 ausläuft. Die Nominierung wurde von Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social bekannt gegeben und markiert das Ende einer monatelangen Suche nach einem Nachfolger.
„Ich freue mich, mitteilen zu können, dass ich Kevin Warsh als Vorsitzenden des Board of Governors des Federal Reserve Systems nominiere“, schrieb Trump in seinem Post. „Ich kenne Kevin seit langem und habe keinen Zweifel, dass er als einer der großen Fed-Vorsitzenden in die Geschichte eingehen wird, vielleicht als der beste. Er wird Sie nie enttäuschen.“ Warsh, 55 Jahre alt, ist ein ehemaliger Fed-Gouverneur, der von 2006 bis 2011 im Vorstand der Zentralbank tätig war. In dieser Zeit war er an der Bewältigung der Finanzkrise 2008 beteiligt und galt als moderater Kritiker expansiver Geldpolitik. Er hat enge Verbindungen zur Wall Street und war zuvor als Investmentbanker bei Morgan Stanley tätig. 2017 hatte Trump Warsh bereits für den Fed-Posten in Betracht gezogen, entschied sich damals jedoch für Powell.
Die Nominierung kommt zu einer Zeit, in der Trump wiederholt Kritik an der Fed geübt hat, insbesondere an der Zinspolitik unter Powell. Der Präsident fordert niedrigere Zinsen, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, und sieht in Warsh einen Verbündeten für eine lockerere Geldpolitik. Warsh hat in der Vergangenheit die Fed kritisiert und Reformen gefordert, darunter eine Reduzierung der Bilanzsumme der Zentralbank. Beobachter erwarten, dass seine Bestätigung durch den Senat kontrovers sein könnte, da Oppositionspolitiker Bedenken hinsichtlich einer zu engen Verzahnung mit der Wall Street äußern könnten.
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Reaktionen aus der Wirtschaft und Politik kamen prompt. Auf X (ehemals Twitter) teilten Nutzer die Nachricht rasch, mit Posts, die die Nominierung als „bahnbrechend“ bezeichneten und auf Warshs Expertise in Krisenzeiten hinwiesen. Finanzmärkte reagierten gemischt: Der Dollar stieg, während Bitcoin und Gold fielen, da Investoren eine straffere Politik unter Warsh erwarten. Experten wie der Investor Stanley Druckenmiller, mit dem Warsh in einem Fonds zusammenarbeitet, sehen in ihm einen entschlossenen Reformer.
Sollte der Senat Warsh bestätigen, würde er als 17. Fed-Vorsitzender in die Fußstapfen von Powell treten, der die Bank durch die COVID-19-Pandemie und hohe Inflationsphasen geführt hat. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Kongress, wo Anhörungen in den kommenden Wochen erwartet werden.
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