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Warum crashen heute die Börsen und Krypto?

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Am 3. Februar beben erneut vor allem Krypto und Tech-Aktien.

Heute, am 3. Februar 2026, erleben die globalen Finanzmärkte einen scharfen Absturz. Der Nasdaq-Index fiel um bis zu 2 %, der S&P 500 und der Dow Jones gaben ebenfalls nach, während Bitcoin unter 75.000 US-Dollar rutschte und der gesamte Kryptomarkt Milliarden an Wert verlor. Was steckt dahinter? Basierend auf aktuellen Nachrichten und Marktdaten analysiere ich die Hauptursachen. Dieser Artikel fasst die Ereignisse zusammen und beleuchtet, warum Aktien und Kryptowährungen heute so stark leiden.

Tech-Selloff und AI-Sorgen

Der Tech-Sektor, der in den letzten Jahren den Großteil der Marktzuwächse antrieb, steht unter enormem Druck. Investoren zweifeln zunehmend an der Nachhaltigkeit der massiven Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI). Unternehmen wie Nvidia (-3 %) und Microsoft (-2 %) führen den Absturz an, da die Gewinne nicht schnell genug mit den Investitionen mithalten. PayPal krachte um 20 %, nach enttäuschenden Quartalszahlen und einem CEO-Wechsel. Auf X (ehemals Twitter) wird diskutiert, dass dies kein Zufall ist: Der Markt fordert Beweise für Renditen, nicht nur Versprechen. Der Nasdaq, stark tech-lastig, leidet am meisten, was den gesamten Aktienmarkt nach unten zieht.

Fed-Nominierung und Zinspolitik-Unsicherheit

Die Nominierung von Kevin Warsh als neuer Fed-Chairman durch Präsident Trump hat Ängste vor einer hawkishen (restriktiven) Geldpolitik geschürt. Warsh kritisiert quantitative Lockerung (QE) und sieht sie als Ursache für Inflationsblasen und Ungleichheit. Dies führte zu einem stärkeren US-Dollar und höheren Renditen, was risikoreiche Assets wie Aktien und Krypto belastet. Auf X berichten Trader von „de-leveraging“ – dem Abbau übermäßiger Hebelpositionen – als Reaktion auf diese Unsicherheit. Der starke Dollar macht Krypto weniger attraktiv, da es als „Risiko-Asset“ gilt.


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Geopolitische Spannungen und Tarifdrohungen

Präsident Trumps Vorschläge, Grönland zu kaufen, und Drohungen mit Tarifen gegen NATO-Länder und Europa haben Handelskriegsängste neu entfacht. Hinzu kommen Eskalationen zwischen den USA und dem Iran, die zu einem „Risk-off“-Modus führen. Investoren fliehen in sichere Häfen wie Gold (das auf über 4.700 US-Dollar kletterte) und US-Staatsanleihen. Krypto, das oft mit Tech-Aktien korreliert, leidet unter diesem Sentiment: Bitcoin fiel um 14 %, Ether um 6 %. 18 X-Posts sprechen von „globaler Unsicherheit“, die Trader nervös macht.

Massenliquidationen in Krypto und Leverage-Effekte

Im Kryptobereich war der Absturz besonders brutal: Über 1,1 Milliarden US-Dollar an Positionen wurden liquidiert, hauptsächlich Longs (Kaufpositionen). Dies geschah vor allem am Wochenende, wo die Liquidität dünn ist und kleine Verkäufe große Preisstürze auslösen. Über 182.000 Trader wurden erwischt, da viele überhebelt waren. Bitcoin rutschte unter 75.000 US-Dollar, Ether unter 2.300 US-Dollar. Der Marktverlust betrug über 3 % der Gesamtkapitalisierung.


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Regierungs-Shutdown und fehlende Wirtschaftsdaten

Der anhaltende partielle US-Regierungs-Shutdown (nun im vierten Tag) verzögert wichtige Daten wie den Januar-Arbeitsmarktbericht. Ohne diese Infos „fliegen Investoren blind“ und reduzieren Risiken. Dies verstärkt die Volatilität, besonders in sensiblen Sektoren wie Tech und Krypto. Zusätzlich belasten Wetteraxtreme (Winterstürme) die Energieversorgung, was Bitcoin-Mining behindert und den Hashrate um 40-60 % senkt.


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Allgemeine Marktstimmung und Bubble-Warnungen

Der Markt ist „frothy“ – überbewertet. Der CAPE-Ratio des S&P 500 liegt bei fast 40, ein historisch hohes Niveau, das auf einen Crash hindeutet. Bitcoin kämpft mit seiner Identität: Es sollte als „digitales Gold“ agieren, fällt aber mit Risiko-Assets. ETF-Ausflüsse und sinkende Volatilität signalisieren einen Phasenwechsel. Auf X herrscht „Fear Zone“-Stimmung, mit Rotation zu Privacy-Coins und DeFi.


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Ausblick: Ist das der Anfang eines größeren Crashs?

Heutige Abstürze sind eine Mischung aus kurzfristigen Triggern (Liquidationen, Earnings) und langfristigen Risiken (Politik, Geopolitik). Historisch folgen solche Flushes oft auf Rebounds, aber mit anhaltender Unsicherheit könnte der Druck andauern. Experten raten: Reduziere Leverage und beobachte Support-Level (z. B. Bitcoin bei 70.000-75.000 US-Dollar).

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf öffentlichen Quellen und ist keine Finanzberatung. Investiere verantwortungsvoll.


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