Der aktuelle 13F von Berkshire gibt einen Einblick in die Strategie ohne Warren Buffett.
Berkshire Hathaway hat seine neuesten Beteiligungen in der 13F-Meldung bekannt gegeben. Dies markiert den ersten Bericht seit dem Rücktritt von Warren Buffett als CEO, der am 31. Dezember 2025 wirksam wurde. Greg Abel, langjähriger Vize-Vorsitzender, übernahm die Führung ab dem 1. Januar 2026, während Buffett weiterhin als Chairman des Unternehmens tätig bleibt.
Der vollständige Jahresbericht für 2025, einschließlich der Q4-Ergebnisse, wird am 28. Februar 2026 veröffentlicht. 30 Analysten erwarten für das vierte Quartal einen Gewinn pro Aktie (EPS) von rund 5,19 bis 5,50 US-Dollar und Umsätze von etwa 97 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu betrug der EPS im dritten Quartal 2025 14,28 US-Dollar, was einem Anstieg von 17,2 Prozent im Jahresvergleich entsprach, wobei das Versicherungsinvestment-Einkommen auf 3,2 Milliarden US-Dollar zurückging. Der Bericht wird auch Abels ersten jährlichen Brief an die Aktionäre enthalten, der Einblicke in die finanzielle Position und die operativen Ergebnisse des Konzerns geben soll.
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Berkshire Hathaway, das ein Konglomerat aus über 90 Unternehmen in Bereichen wie Versicherungen, Eisenbahn, Energie und Konsumgütern umfasst, sitzt derzeit auf einer Rekord-Kassenreserve von etwa 382 Milliarden US-Dollar. Dies signalisiert eine vorsichtige Haltung gegenüber den derzeitigen Marktbewertungen, wie Buffett in seiner letzten Zeit als CEO betonte. Das Unternehmen plant zudem, seinen Aktionärstagung am 2. Mai 2026 in Omaha abzuhalten.
In der am 17. Februar 2026 eingereichten 13F-Meldung zum vierten Quartal 2025 wird das Aktienportfolio von Berkshire Hathaway mit einem Wert von rund 274 Milliarden US-Dollar und 42 Beteiligungen ausgewiesen. Die Top-Fünf-Positionen machen etwa 70 Prozent aus: Apple (22,6 Prozent), American Express (20,5 Prozent), Bank of America (10,4 Prozent), Coca-Cola (10,2 Prozent) und Chevron (7,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorquartal war Berkshire ein Nettoverkäufer von Aktien und reduzierte seine Positionen in mehreren Kernbeständen.
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Bemerkenswerte Änderungen umfassen eine Reduzierung der Apple-Beteiligung um 4,3 Prozent (rund 10,3 Millionen Aktien verkauft, Wertverlust von 2,8 Milliarden US-Dollar), eine Kürzung bei Bank of America um 8,9 Prozent (2,7 Milliarden US-Dollar) und einen massiven Abbau bei Amazon um 77,2 Prozent (1,8 Milliarden US-Dollar). Hingegen wurden Positionen in Chevron und Chubb (Versicherung) aufgestockt, sowie in Domino’s Pizza. Eine neue Investition erfolgte in der New York Times Company mit einem Anteil von über 5 Millionen Aktien im Wert von etwa 350 Millionen US-Dollar, was Berkshire zu einem der größten Aktionäre macht. Dies markiert eine Rückkehr Berkshires in den Mediensektor, sechs Jahre nach dem Verkauf aller Zeitungsbestände von Berkshire.
Zusätzlich erhöhte das Unternehmen seine Beteiligungen an japanischen Handelskonzernen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. In anderen Entwicklungen verkaufte Occidental Petroleum seine Chemiesparte OxyChem an Berkshire, um Schulden zu reduzieren. Berkshire erwägt zudem den Verkauf seiner 28-prozentigen Beteiligung an Kraft Heinz, was auf weitere Portfolio-Anpassungen unter Abel hindeuten könnte.
Der Rücktritt Buffets, der Berkshire Hathaway über sechs Jahrzehnte zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt machte, wird als Wendepunkt gesehen. Abel, der das Energiegeschäft des Konzerns aufbaute, soll die langfristige Strategie von Disziplin und Wertinvestitionen fortsetzen. Investoren beobachten gespannt, ob die Übergangsphase die Performance beeinflusst, während der Aktienkurs von Berkshire (BRK.B) stabil bei rund 500 US-Dollar notiert.
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