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Trezor Model One Test (2025)

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Wenn du auf der Suche nach einer sicheren und erschwinglichen Möglichkeit bist, deine Kryptowährungen zu verwahren, könnte die Trezor Model One genau das Richtige für dich sein. Als eine der ersten Hardware-Wallets überhaupt, die 2014 vom tschechischen Unternehmen SatoshiLabs auf den Markt gebracht wurde, hat sie sich über die Jahre einen festen Platz in der Krypto-Community erarbeitet. In diesem ausführlichen Testbericht nehme ich die Trezor Model One unter die Lupe und zeige dir, was sie kann, wo ihre Stärken liegen und ob sie auch 2025 noch eine gute Wahl ist.

Lieferumfang und erster Eindruck

Wenn du die Trezor Model One auspackst, erwartet dich ein schlichtes, aber durchdachtes Paket. Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Die Trezor Model One selbst (in Schwarz oder Weiß, je nach Wahl)
  • Ein USB-Kabel (Micro-USB auf USB-A)
  • Zwei Recovery-Seed-Karten zum Notieren deiner Backup-Wörter
  • Ein kleines Handbuch mit ersten Schritten
  • Ein paar Trezor-Sticker als nettes Extra

Das Gerät selbst ist klein und leicht – es passt bequem in deine Hosentasche. Mit seinen zwei physischen Knöpfen und dem monochromen OLED-Display wirkt es minimalistisch, aber funktional. Die Haptik ist solide, auch wenn sie nicht mit neueren Modellen wie dem Trezor Model T oder Safe 5 mithalten kann, die hochwertigere Materialien und Touchscreens bieten. Für den Preis von etwa 50 Euro ist der erste Eindruck aber absolut in Ordnung.

Einrichtung: Einfach und sicher

Die Einrichtung der Trezor Model One ist auch für Anfänger kein Hexenwerk. Schließe das Gerät einfach mit dem beiliegenden Kabel an deinen Computer an und gehe auf die offizielle Webseite wallet.trezor.io. Dort wirst du aufgefordert, die Trezor Suite herunterzuladen – eine Desktop-App, die die Verwaltung deiner Wallet erleichtert.

Nach der Installation führt dich die Software Schritt für Schritt durch den Prozess:

  1. Firmware-Installation: Da die Trezor Model One ohne vorinstallierte Firmware geliefert wird, musst du diese zuerst selbst aufspielen. Das ist ein Sicherheitsfeature, um Manipulationen in der Lieferkette auszuschließen. Wenn dein Gerät bereits eine Firmware hat, solltest du es nicht verwenden und den Support kontaktieren.
  2. PIN-Erstellung: Du legst einen PIN-Code fest, der bis zu neun Stellen lang sein kann. Die Eingabe erfolgt über deinen Computer, aber die Tastaturanordnung wird zufällig vom Gerät generiert – ein cleverer Schutz vor Keyloggern.
  3. Recovery Seed: Das Gerät erzeugt eine 24-Wörter-Seed-Phrase, die du auf den beiliegenden Karten notieren solltest. Diese Wörter sind dein Backup und der Schlüssel, um deine Coins bei Verlust oder Defekt wiederherzustellen. Bewahre sie sicher auf – am besten offline und an einem sicheren Ort!

Der gesamte Prozess dauert etwa 10 bis 15 Minuten und ist dank der klaren Anweisungen auch für Krypto-Neulinge gut machbar.

Unterstützte Kryptowährungen

Die Trezor Model One unterstützt über 1.000 Kryptowährungen und Tokens – eine beeindruckende Zahl für ein Einsteigergerät. Zu den wichtigsten gehören:

  • Bitcoin (BTC)
  • Ethereum (ETH)
  • Litecoin (LTC)
  • Dash (DASH)
  • Zcash (ZEC)
  • Alle ERC-20-Token (z. B. USDT, UNI)

Allerdings gibt es Einschränkungen: Coins wie Ripple (XRP), Cardano (ADA), Solana (SOL) oder Monero (XMR) werden nicht nativ unterstützt. Hierfür müsstest du auf das Trezor Model T oder den neueren Trezor Safe 3 upgraden. Für Bitcoin-Hodler oder Ethereum-Nutzer ist die Auswahl aber vollkommen ausreichend. Wenn du hauptsächlich mit den großen Coins arbeitest, wirst du hier nicht enttäuscht.


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Sicherheit: Das Herzstück der Trezor Model One

Sicherheit ist der Hauptgrund, warum du eine Hardware-Wallet wie die Trezor Model One kaufen würdest, und hier punktet sie wirklich. Deine privaten Schlüssel bleiben stets auf dem Gerät und verlassen es nie – selbst wenn dein Computer mit Malware infiziert ist, bleibt dein Geld sicher. Weitere Sicherheitsmerkmale sind:

  • PIN-Schutz: Jede Transaktion erfordert die Eingabe deines PINs, der auf dem Gerät bestätigt wird.
  • Physische Bestätigung: Du musst Transaktionen manuell mit den Knöpfen auf dem Gerät genehmigen, was Manipulationen durch Software ausschließt.
  • Open-Source: Sowohl die Firmware als auch die Trezor Suite sind quelloffen, sodass die Community Schwachstellen schnell entdecken und melden kann.
  • Recovery Seed: Im Worst-Case-Szenario kannst du mit deiner 24-Wörter-Phrase deine Wallet auf einem neuen Gerät wiederherstellen.
Trezor Model One in schwarz oder weiß
zwei Farben stehen zur Auswahl bei der Model One

Ein kleiner Nachteil: Die Trezor Model One ist nicht „airgapped“, das heißt, sie muss für Transaktionen mit einem Computer verbunden sein. Das birgt ein minimales Risiko, wenn dein PC kompromittiert ist, auch wenn es in der Praxis kaum Fälle gibt, in denen das zu einem Verlust geführt hat.


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Bedienung und Benutzerfreundlichkeit

Die Bedienung der Trezor Model One ist simpel, aber nicht ohne Tücken. Das kleine OLED-Display zeigt dir Adressen, Transaktionsdetails und PIN-Eingaben an, während du mit den zwei Knöpfen navigierst. Für einfache Bitcoin-Transaktionen ist das kein Problem – du kannst sogar zwischen Legacy- und SegWit-Adressen wählen, was für Fortgeschrittene praktisch ist.

Bei komplexeren Aufgaben, wie der Verwaltung von ERC-20-Token, wird es jedoch etwas umständlich. Du musst oft Drittanbieter-Wallets wie MyEtherWallet koppeln, da die native Trezor Suite hier nicht alle Funktionen abdeckt. Das ist nicht unbedingt ein Dealbreaker, aber es mindert den Komfort im Vergleich zu neueren Modellen mit Touchscreen wie dem Trezor Model T, der Safe 3 oder der Premium-Wallet Safe 5.


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Die Trezor Suite selbst ist übersichtlich und intuitiv. Du kannst damit Coins kaufen, verkaufen oder tauschen (über Partner wie Invity), dein Portfolio tracken und Sicherheitsoptionen wie Passphrases hinzufügen. Für Einsteiger ist das ein großer Pluspunkt, da du nicht sofort mit externen Exchanges arbeiten musst.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Preis von rund 50 Euro gehört die Trezor Model One zu den günstigsten Hardware-Wallets auf dem Markt. Im Vergleich dazu kostet der Ledger Nano S Plus etwa 79 Euro, während das Trezor Model T oder die Safe 3 und Safe 5 bis zu 170 Euro kosten. Für das, was du bekommst – solide Sicherheit, Unterstützung für viele Coins und eine einfache Bedienung – ist das Preis-Leistungs-Verhältnis top. Wenn du keine exotischen Altcoins brauchst und ein zuverlässiges Basisgerät suchst, ist die Model One eine kluge Investition.


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Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Hohe Sicherheit: Offline-Speicherung der Schlüssel, PIN- und Knopf-Bestätigung.
  • Erschwinglich: Mit ca. 50 Euro ein Schnäppchen unter den Hardware-Wallets.
  • Open-Source: Transparenz durch öffentlich einsehbare Software.
  • Einfache Einrichtung: Auch für Anfänger geeignet.
  • Breite Coin-Unterstützung: Über 1.000 Coins und Token.

Nachteile

  • Kein Touchscreen: Die Navigation mit Knöpfen wirkt 2025 etwas veraltet.
  • Fehlende Unterstützung für einige Coins: XRP, ADA, SOL und XMR sind nicht dabei.
  • Abhängigkeit von Drittanbietern: Für viele Altcoins brauchst du zusätzliche Software.
  • Micro-USB: Ein moderner USB-C-Anschluss wäre zeitgemäßer.

Fazit: Lohnt sich die Trezor Model One 2025?

Mit 3,5 von 5 Sternen ist die Trezor Model One eine absolut solide Wallet insbesondere für Einsteiger und preisbewusste Kryptofans.

Die Trezor Model One ist auch im Jahr 2025 eine solide Wahl – besonders, wenn du Wert auf Sicherheit legst, ohne dein Budget zu sprengen. Sie ist perfekt für Einsteiger oder Krypto-Fans, die hauptsächlich Bitcoin, Ethereum und Co. halten wollen. Die Bedienung ist einfach, die Sicherheitsfeatures überzeugen, und der Preis ist unschlagbar.


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Allerdings zeigt ihr Alter an manchen Stellen: Das Fehlen eines Touchscreens, die Micro-USB-Verbindung und die eingeschränkte Coin-Unterstützung könnten dich stören, wenn du ein modernes oder vielseitigeres Gerät suchst. In dem Fall wären das Trezor Model T oder die Trezor Safe 3 und Safe 5 bessere Alternativen.

Mein Tipp: Wenn du gerade erst in die Welt der Hardware-Wallets einsteigst und keine speziellen Anforderungen hast, ist die Trezor Model One eine hervorragende Option. Sie bietet dir alles, was du für den sicheren Start brauchst – ohne Schnickschnack, aber mit Verlässlichkeit.


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7 Antworten zu „Trezor Model One Test (2025)“

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