Wenn du auf der Suche nach einer sicheren und benutzerfreundlichen Möglichkeit bist, deine Kryptowährungen zu verwahren, dann ist die Ledger Nano S Plus eine Hardware-Wallet, die definitiv deine Aufmerksamkeit verdient. Seit ihrer Einführung im April 2022 hat sie sich als eine der beliebtesten Optionen für Krypto-Einsteiger und erfahrene Nutzer etabliert. In diesem Testbericht nehme ich die Ledger Nano S Plus genau unter die Lupe, beleuchte ihre Funktionen, die Bedienung, die Sicherheit und werfe einen Blick auf Neuerungen der letzten Monate. Am Ende gibt’s eine Sterne-Bewertung, damit du genau weißt, was dich erwartet.
Design und Verarbeitung
Die Ledger Nano S Plus kommt in einem kompakten, USB-Stick-ähnlichen Design daher, das sich kaum von ihrem Vorgänger, der Ledger Nano S, unterscheidet – zumindest auf den ersten Blick. Aber die Unterschiede zeigen sich schnell: Das Gehäuse ist mit einer gebürsteten Edelstahl-Abdeckung versehen, die nicht nur hochwertig aussieht, sondern auch robust ist. Das Display ist mit 128×64 Pixeln deutlich größer und kontrastreicher als beim ursprünglichen Nano S, was die Bedienung spürbar angenehmer macht. Die zwei Druckknöpfe auf der Vorderseite haben einen klaren Druckpunkt und fühlen sich stabiler an als beim Vorgängermodell.
Im Lieferumfang findest du neben der Wallet ein USB-C-Kabel, ein Schlüsselanhänger-Band und Karten zur Notierung deiner Wiederherstellungsphrase. Die Verpackung ist durchdacht und eignet sich auch zur dauerhaften Aufbewahrung. Wenn du die Wallet mit deinem Smartphone nutzen willst, brauchst du allerdings ein optionales OTG-Kabel (On-the-Go), das nicht dabei ist. Insgesamt hinterlässt die Verarbeitung einen sehr guten Eindruck – sie wirkt wertig und ist für den Alltag bestens geeignet.
Einrichtung und Bedienung
Die Einrichtung der Ledger Nano S Plus ist erfreulich unkompliziert. Du schließt sie per USB-C an deinen Computer oder ein Android-Smartphone an, lädst die Ledger Live App herunter (verfügbar für Windows, macOS, Linux, Android und iOS) und folgst den Anweisungen. Zuerst wählst du, ob du ein neues Gerät einrichten oder einen bestehenden Seed importieren möchtest. Danach legst du einen PIN-Code (4-8 Ziffern) fest, und die Wallet generiert eine 24-Wörter-Wiederherstellungsphrase, die du sicher aufbewahren musst. Das war’s schon – in 15 bis 20 Minuten bist du startklar.
Die Bedienung erfolgt über die zwei Knöpfe: Mit einem Knopf scrollst du durchs Menü, mit beiden zusammen bestätigst du Eingaben. Das klingt simpel, und das ist es auch – allerdings kann die Eingabe von PINs oder Adressen auf dem kleinen Display etwas Geduld erfordern. Im Alltag steuerst du die Wallet meist über Ledger Live, wo du Transaktionen vorbereitest, die dann nur noch auf dem Gerät bestätigt werden müssen. Die Software ist übersichtlich, intuitiv und bietet dir einen guten Überblick über dein Portfolio. Für Einsteiger ist das ein großer Pluspunkt, auch wenn etwas technisches Grundverständnis nicht schadet.

Funktionen und Kompatibilität
Die Ledger Nano S Plus punktet mit einer beeindruckenden Vielseitigkeit. Sie unterstützt über 5.500 Kryptowährungen und Tokens, darunter Bitcoin, Ethereum, XRP und viele Altcoins. Dank des erweiterten Speicherplatzes von 1,5 MB kannst du bis zu 100 Apps gleichzeitig installieren – ein riesiger Sprung gegenüber den 160 KB des ursprünglichen Nano S, wo nur 2-3 Apps Platz hatten. Das macht sie ideal, wenn du ein diversifiziertes Portfolio verwalten möchtest, ohne ständig Apps zu deinstallieren und neu zu installieren.
Seit ihrer Einführung wurde die Wallet auch für NFTs fit gemacht. Mit der Ethereum- oder Polygon-App kannst du deine NFTs direkt in Ledger Live anzeigen und verwalten. Das ist ein klarer Vorteil für alle, die in die Welt der Non-Fungible Tokens eintauchen wollen. Im Vergleich zum teureren Ledger Nano X fehlt allerdings Bluetooth – die Verbindung läuft ausschließlich über Kabel. Für die meisten Nutzer ist das kein Problem, aber wenn du viel unterwegs bist, könnte das ein Punkt sein, den du bedenken solltest.
Ledger Live bietet zudem Integrationen mit Drittanbietern, sodass du Kryptos kaufen, tauschen oder staken kannst, ohne deine Coins auf eine Börse übertragen zu müssen. Die App läuft stabil, und regelmäßige Updates sorgen dafür, dass sie mit den neuesten Entwicklungen im Krypto-Space Schritt hält.
Sicherheit
Sicherheit ist das Herzstück jeder Hardware-Wallet, und hier liefert die Ledger Nano S Plus ab. Deine privaten Schlüssel werden offline auf einem zertifizierten Secure Element Chip (ST33K1M5C) gespeichert, der höchsten Standards entspricht. Selbst wenn du die Wallet an einen kompromittierten Computer anschließt, bleiben deine Coins sicher, da Transaktionen physisch auf dem Gerät bestätigt werden müssen. Die PIN-Abfrage bei jedem Start und die Wiederherstellungsphrase als Backup bieten zusätzlichen Schutz.
Ein Kritikpunkt, der immer wieder auftaucht, ist der „Ledger Recover“-Dienst, der Ende 2023 eingeführt wurde. Für 9,99 € im Monat kannst du deine Recovery Phrase verschlüsselt in der Cloud speichern lassen. Das mag für manche praktisch sein, widerspricht aber dem Prinzip „Not your keys, not your coins“, da du die Kontrolle teilweise abgibst. Ich persönlich würde davon abraten und die Phrase lieber offline sichern – das ist sicherer und kostet nichts.
In der Vergangenheit gab es bei Ledger Sicherheitsvorfälle, wie den Datenbank-Hack 2020, bei dem Kundendaten geleakt wurden. Das betraf aber nicht die Wallets selbst, sondern die Online-Shop-Daten. Seitdem hat Ledger seine Prozesse verschärft, und die Hardware bleibt unabhängig davon eine der sichersten Optionen auf dem Markt.
Neuerungen der letzten Monate (Stand März 2025)
In den letzten Monaten hat Ledger die Nano S Plus nicht mit bahnbrechenden Hardware-Updates versehen – das ist auch nicht nötig, denn das Gerät ist technisch ausgereift. Stattdessen liegt der Fokus auf Software-Verbesserungen über Ledger Live. Seit Ende 2024 gibt es neue Funktionen, wie eine erweiterte Integration von DeFi-Protokollen, die dir mehr Möglichkeiten zum Staking und Yield Farming direkt über die App bieten. Auch die Unterstützung für neue Coins und Tokens wird kontinuierlich ausgebaut – eine vollständige Liste findest du auf der Ledger-Website.
Ein Update im Januar 2025 hat die Performance der App spürbar verbessert, besonders bei der Synchronisation großer Portfolios. Zudem wurde die Benutzeroberfläche etwas aufgeräumt, was die Navigation noch intuitiver macht. Hardware-seitig bleibt die Nano S Plus unverändert, aber es gibt Gerüchte, dass Ledger an einer neuen Farbvariante („Smaragdgrün“) arbeitet, die bald erscheinen könnte – allerdings ohne funktionale Änderungen.

Preis-Leistungs-Verhältnis
Mit einem Preis von 79 € liegt die Ledger Nano S Plus zwischen dem günstigeren Nano S (inzwischen eingestellt) und dem Premium-Modell Nano X (149 €). Für das, was du bekommst – große Speicherkapazität, breite Coin-Unterstützung, solide Sicherheit und ein gutes Design – ist der Preis absolut fair. Im Vergleich zur Konkurrenz, wie dem Trezor One (ca. 60€), bietet sie mehr Speicher und NFT-Kompatibilität, was sie für viele attraktiver macht. Eine sehr gute und innovative Alternative in einer ähnlichen Preisklasse ist die OneKey Classic 1S.
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Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Hohe Sicherheit durch Offline-Speicherung und Secure Element
- Unterstützung für über 5.500 Coins und NFTs
- Bis zu 100 Apps gleichzeitig installierbar
- Benutzerfreundliche Einrichtung und Bedienung
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
- Keine Bluetooth-Funktion (im Vergleich zum Nano X)
- Eingabe auf dem Gerät etwas umständlich
- Optionales OTG-Kabel für Smartphone-Nutzung nicht enthalten
- „Ledger Recover“-Dienst umstritten
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Fazit und Bewertung
Die Ledger Nano S Plus ist eine hervorragende Wahl, wenn du eine sichere, vielseitige und bezahlbare Hardware-Wallet suchst. Sie kombiniert die besten Eigenschaften des ursprünglichen Nano S mit modernen Upgrades wie mehr Speicher und NFT-Unterstützung, ohne den Preis in die Höhe zu treiben. Für Einsteiger ist sie ideal, aber auch erfahrene Nutzer kommen voll auf ihre Kosten. Die fehlende Bluetooth-Funktion ist für kabelgebundene Nutzer kein Problem, und die Software-Updates der letzten Monate halten sie auf dem neuesten Stand.
Die Ledger Nano S Plus erhält von uns 3,9 von 5 Sternen. Abzug gibt es für die umständliche Eingabe auf dem Gerät und den optionalen OTG-Kabel-Kauf. Ansonsten ist sie ein nahezu perfektes Paket für die sichere Verwahrung deiner Kryptos im Jahr 2025. Wenn du nicht unbedingt Bluetooth brauchst, ist sie ein super Einstieg in die Wallets von Ledger und Cold Storage.
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