Der Berliner Neobroker Trade Republic hat heute die Einführung eines vollwertigen Krypto-Wallets angekündigt, das sein Angebot um Transfers, Staking und Zahlungen mit digitalen Währungen erweitert.
Mit diesem Schritt positioniert sich das Fintech-Unternehmen als eine der ersten regulierten Banken in Europa, die umfassende Krypto-Funktionen in einer App integriert. Die Erweiterung markiert den Abschluss der Transformation von Trade Republic zu einer Multi-Wealth-Plattform, die nun neben Brokerage, Private Markets und Fixed Income auch Krypto als gleichberechtigten Pfeiler umfasst.
Neue Funktionen für Krypto-Nutzer
Das neue Wallet ermöglicht es Kunden, rund 50 bis 60 gängige Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Solana zu kaufen, zu verkaufen, zu empfangen und zu versenden – inklusive Transfers zu und von externen Wallets. Trade Republic erhebt hierfür keine zusätzlichen Gebühren, betont jedoch, dass Zahlungen mit Krypto als Verkaufsvorgang gelten und steuerliche Konsequenzen haben können. Eine besondere Neuerung ist das Staking: Nutzer können ausgewählte Coins dem Blockchain-Netzwerk zur Verfügung stellen, um Transaktionen zu validieren, und erhalten dafür wöchentliche Rewards. Die Renditen variieren je nach Netzwerk – für Ethereum und Solana liegen sie derzeit zwischen drei und sechs Prozent jährlich, ohne dass Trade Republic Provisionen einbehält. Während des Stakings sind die Coins jedoch nicht verkaufbar.
Zusätzlich führt Trade Republic ein „Crypto Saveback“-Programm ein: Bei Zahlungen mit der hauseigenen Karte und Krypto als Zahlungsmittel erhalten Kunden zwei Prozent des Betrags als Rückvergütung in Form eines automatischen Sparplans in Kryptowährungen – eine Verdopplung im Vergleich zum bestehenden einprozentigen Cashback in Euro. Dies gilt bis zu einem Monatsumsatz von 1.500 Euro. Als Anreiz für den Einstieg bietet das Unternehmen einen befristeten Bonus: Für jeden Euro, der bis Jahresende als Krypto von anderen Plattformen transferiert wird, gibt es einen Prozent zusätzlich gutgeschrieben.
Sicherheit und Regulierung im Fokus
Die Kryptowerte werden in Cold Wallets der BitGo Europe GmbH verwahrt, einem von der BaFin regulierten Dienstleister. Trade Republic unterstreicht seine Position als eine der ersten Banken, die unter der EU-weiten Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) lizenziert sind, und kombiniert damit die Vorteile des Krypto-Ökosystems mit der Sicherheit einer vollwertigen Banklizenz. „Wir sind die erste vollständig lizenzierte Bank in Europa, die diese Wallet zusammen mit einer vollständigen Banklizenz integriert“, erklärte Mitgründer Christian Hecker in der Keynote.
Trotz der Vorteile gibt es Einschränkungen: Die Wallet ist custodial, was bedeutet, dass Nutzer keine vollständige Kontrolle über ihre Private Keys haben – ein Punkt, der in Nutzerforen mit dem Spruch „Not your keys, not your coins“ kritisiert wird.
Konkurrenz und Marktentwicklung
Mit über zehn Millionen Kunden in 17 Ländern zielt Trade Republic direkt auf etablierte Krypto-Plattformen wie das österreichische Bitpanda ab. Die Einführung ist die dritte große Produktankündigung innerhalb von zwei Monaten, nach Private Equity und Festverzinslichen Wertpapieren. Experten sehen darin einen harten Wettbewerb um Krypto-Kunden, während Trade Republic seine App mit Tutorials von Schauspieler Sky du Mont zugänglicher macht.
Wenn ihr noch kein Kunde von Trade Republic seid, könnt ihr einen Bonus in Höhe von 15 Euro in Form einer Aktie erhalten.
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