Die folgende Übersicht und Analyse basiert vollständig auf einem Artikel von Decrypt vom 19. April 2026. Der Bericht von Logan Hitchcock wertet Daten von BitcoinTreasuries.net, SEC-Filings, Unternehmensangaben und On-Chain-Analysen aus und präsentiert die Top 10 der börsennotierten Bitcoin-Hodler.
Hier geht es zum Originalartikel:
The 10 Public Companies With the Biggest Bitcoin Portfolios
Die Top 10 börsennotierten Unternehmen mit den größten Bitcoin-Beständen (Stand April 2026)

An der Spitze steht klar Strategy (ehemals MicroStrategy). Das Unternehmen unter der Führung von Michael Saylor hält 780.897 BTC – ein Wert von etwa 59 Milliarden US-Dollar. Das entspricht rund 3,7 % des gesamten Bitcoin-Angebots. Strategy hat Bitcoin zur primären Reserve-Asset erklärt und kauft aggressiv weiter. Saylor sieht Bitcoin nicht im Wettbewerb mit anderen Kryptowährungen, sondern mit Gold, Immobilien, Aktien und Anleihen als Speicher von Wert und Wohlstand. Das Unternehmen hat durch diese Strategie seine Aktie deutlich outperformt und plant sogar, bis zu 7 % des gesamten Bitcoin-Angebots zu halten.
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Am besten ist es, wenn du deine Bitcoin zunächst einmal nur auf seriösen Kryptobörsen wie zum Beispiel Kraken oder Bitvavo erwirbst. Für die langfristige Sicherung solltest du sie an eine Hardware Wallet übertragen, deren Schlüssel („private keys“) du selbst kontrollierst. Weltweit führend sind hier Ledger und Trezor, aber auch die Schweizer BitBox oder OneKey sind zu empfehlen und sehr sichere Lösungen.
Auf Platz 2 folgt Twenty One Capital (XXI) mit 43.513,12 BTC (ca. 3,3 Milliarden US-Dollar). Das Unternehmen, das durch eine SPAC-Fusion entstanden ist, konzentriert sich darauf, Bitcoin anzuhäufen und damit verbundene Dienstleistungen anzubieten. Es will Inflation langfristig irrelevant machen.
Platz 3 belegt Metaplanet, oft als „asiatische Strategy“ bezeichnet. Das japanische Unternehmen hält 40.177 BTC (über 3 Milliarden US-Dollar). Metaplanet hat sein Ziel von 30.000 BTC bereits 2025 erreicht und plant nun bis 2027 über 210.000 BTC. Das Unternehmen betreibt sogar ein „Bitcoin Hotel“ und hat Eric Trump in seinen Beirat geholt.
Platz 4 nimmt MARA (ehemals Marathon Digital) ein mit 38.689 BTC (über 2,9 Milliarden US-Dollar). Als klassischer Bitcoin-Miner hat MARA in letzter Zeit Teile seiner Bestände verkauft, um Schulden zurückzukaufen und in KI- und Energie-Infrastruktur zu investieren. Das zeigt den Spagat vieler Miner zwischen HODLing und Diversifikation.
Auf Platz 5 steht die Bitcoin Standard Treasury Company (BSTR) mit 30.031 BTC. Das Unternehmen, das bald durch eine Fusion börsennotiert wird und von Adam Back geführt wird, plant weitere Käufe mit bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar frischem Kapital. Das Ziel: Bitcoin-Besitz pro Aktie maximieren und die reale Adoption vorantreiben.
Platz 6 geht an Riot Platforms mit 15.680 BTC (ca. 1,2 Milliarden US-Dollar). Auch hier hat das Mining-Unternehmen in Q1 2026 BTC verkauft, um Liquidität zu schaffen und in andere Bereiche zu expandieren.
Coinbase belegt Platz 7 mit 15.389 BTC (ca. 1,17 Milliarden US-Dollar). Die Krypto-Börse hat seit Ende 2024 über 8.500 BTC hinzugekauft. CEO Brian Armstrong macht klar: „Coinbase is long Bitcoin.“
Platz 8 hält Strive Asset Management mit 13.678 BTC (über 1 Milliarde US-Dollar). Das Unternehmen ist erst seit Januar 2026 in den Top 10 und wächst stark – unter anderem durch die Übernahme von Semler Scientific.
Auf Platz 9 folgt Hut 8 mit 13.696 BTC (über 1 Milliarde US-Dollar). Der kanadische Miner erweitert sich in Richtung KI und hat Verbindungen zu Eric Trump über eine Tochtergesellschaft.
Den Abschluss der Top 10 bildet CleanSpark mit 13.363 BTC (ca. 1 Milliarde US-Dollar). Das US-Mining-Unternehmen setzt auf Effizienz und argumentiert, dass es günstiger sei, Bitcoin selbst zu minen, als es am Markt zu kaufen.
Analyse: Was treibt den Boom an?
Der Decrypt-Artikel zeigt deutlich den Trend zur Institutionalisierung von Bitcoin. Während Strategy und neue „Bitcoin Treasury Companies“ wie Twenty One Capital, Metaplanet und BSTR konsequent kaufen und Bitcoin als Kern ihrer Strategie sehen, befinden sich klassische Miner wie MARA, Riot und Hut 8 im Spagat: Sie halten große Mengen, verkaufen aber bei hohen Kursen Teile, um Schulden zu reduzieren oder in KI und Energie zu investieren.
Besonders auffällig ist die Entstehung reiner Treasury-Firmen, die Börsennotierung und Kapitalmärkte nutzen, um systematisch Bitcoin anzuhäufen. Metaplanet hat sogar internationale Expansionen gestartet. Coinbase positioniert sich als langfristiger Halter und unterstreicht damit seine eigene Überzeugung.
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Insgesamt machen die Top 10 klar: Bitcoin ist in den Bilanzen börsennotierter Unternehmen angekommen. Die Strategien reichen von aggressivem HODLing über Mining bis hin zu hybriden Modellen. Viele Unternehmen sehen in Bitcoin einen Schutz vor Inflation und Währungsentwertung.
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Fazit
Der Artikel von Decrypt unterstreicht: Die Adoption von Bitcoin durch börsennotierte Unternehmen schreitet rasant voran. Strategy dominiert das Feld mit Abstand, doch neue Player drängen nach und Miner diversifizieren zunehmend. Ob Strategy die 7 %-Marke erreicht oder weitere Treasury-Firmen in die Top 10 einsteigen – die Entwicklungen bleiben hochspannend.
Wer die genauen Details und Hintergründe erfahren möchte, sollte den Originalbericht lesen.
Quellenangabe:
Decrypt
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